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Körpersprachforschung
Ein Beitrag zur Psycholinguistik
pp. 63-95
Abstract
Aus der aktuellen Diskussion zum Gegenstand der Psycholinguistik ergeben sich zwei Forderungen: (1) Reales menschliches Sprechen ist Interaktion und muß als solche erforscht werden; (2) reales menschliches Sprechen ist komplexer verbaler und non-verbaler Ausdruck und muß als solcher erforscht werden. Mit diesen Forderungen verbindet sich die Ansicht, daß psycholinguistische Theoriebildung genetisch anzulegen sei. In der modernen Forschung ist man über sehr instruktive Datensammlungen und über Systematisierungen, die für die Erklärung des sprechenden Menschen entweder zu speziell oder zu allgemein ausfielen, selten hinausgelangt. Für die solide theoretische und forschungspraktische Inbezugsetzung von Ausdruck, Interaktion und Genese bieten die einschlägigen Werke von Wilhelm WUNDT und Karl BÜHLER bestechende Ausgangspunkte.
Publication details
Published in:
Kegel Gerd, Arnhold Thomas, Dahlmeier Klaus, Schmid Gerhard, Tischer Bernd (1988) Sprechwissenschaft & Psycholinguistik 2: Beiträge aus Forschung und Praxis. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.
Pages: 63-95
DOI: 10.1007/978-3-322-94162-6_2
Full citation:
Olthuis-Volkmer Gertraud (1988) „Körpersprachforschung: Ein Beitrag zur Psycholinguistik“, In: G. Kegel, T. Arnhold, K. Dahlmeier, G. Schmid & B. Tischer (Hrsg.), Sprechwissenschaft & Psycholinguistik 2, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 63–95.