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Foto + Text
Didaktische Perspektiven
pp. 15-23
Abstract
Die Brücke zwischen den Medien Fotografie und dem Text steht auf benachbarten Pfeilern und einem gemeinsamen theoretischen Fundament. Die Bestände der sprach- und kunstwissenschaftlichen Bibliotheken zeugen davon, dass die Brückenpfeiler auf solidem Grund stehen, denn sowohl "Bildsemiotik" als auch "Textsemiotik" sind anerkannte Theoriediskurse, die "Wissenschaft der Zeichen" ist ihre gemeinsame Grundlage. Das Spannungsfeld zwischen einer Bildund Textsemiotik ist jedoch nur eines, das im Rahmen dieser Publikation ausgelotet wird. Von zentraler Bedeutung ist die Reflexion didaktischer Perspektiven, und hier lassen sich mindestens zwei weitere Spannungsfelder identifizieren: das zwischen der schulischen und der außerschulischen Bildungsarbeit sowie das zwischen den Fachdidaktiken und einer erziehungswissenschaftlich fundierten Allgemeinen Didaktik. Es gehört zu den zentralen Anliegen, mit dieser Publikation nicht nur solche Spannungsfelder zu identifizieren, sondern auch mit Hilfe didaktischer Konzepte Brücken zu bauen. Zielperspektive eines solchen Vorhabens ist eine lebendige Kommunikation zwischen den Fachdidaktiken und der Allgemeinen Didaktik, zwischen den Fachdidaktiken selbst sowie insbesondere zwischen der schulischen und der außerschulischen Bildungsarbeit. Die grundsätzliche Spannungsbeziehung zwischen Foto und Text kann dabei als didaktisches Potenzial verstanden werden, als ein Möglichkeitsraum, den es auszuloten gilt.
Publication details
Published in:
Holzbrecher Alfred, Oomen-Welke Ingelore, Schmolling Jan (2006) Foto + Text: Handbuch für die Bildungsarbeit. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.
Pages: 15-23
DOI: 10.1007/978-3-531-90320-0_1
Full citation:
Holzbrecher Alfred (2006) „Foto + Text: Didaktische Perspektiven“, In: A. Holzbrecher, I. Oomen-Welke & J. Schmolling (Hrsg.), Foto + Text, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 15–23.