Repository | Book | Chapter
Normativität in der Medienkonvergenzforschung
Eine kommunikations-kommunikationswissenschaftliche Betrachtung
pp. 421-441
Abstract
Wissenschaftstheoretiker und Erfahrungswissenschaftler debattieren regelmäßig mit- und untereinander, ob und inwiefern normative Aussagen Bestandteil von Wissenschaft sein sollten. Dieser Beitrag reiht sich nicht in diese Diskussionen ein. Ziel ist es vielmehr, zu untersuchen, inwieweit Medienkonvergenzforschung als Teilbereich der Medien- und Kommunikationswissenschaften de facto ein wertgebundenes Forschungsfeld ist. Weingartner (2006) hat formal-logisch gezeigt, dass Wissenschaft letztlich nicht ohne Werte auskommen kann: Im Hinblick auf ihr normativ postuliertes Ziel ist keine Wissenschaft wertfrei, jedoch sind Disziplinen wie Ethik, Literatur- oder Kunsttheorie gegenüber den Naturwissenschaften wertgeladener, da sie normative Aussagen begründen wollen und nicht nur voraussetzen (vgl. ebd.: 72).
Publication details
Published in:
Karmasin Matthias, Rath Matthias, Thomaß Barbara (2013) Normativität in der Kommunikationswissenschaft. Dordrecht, Springer.
Pages: 421-441
DOI: 10.1007/978-3-531-19015-0_20
Full citation:
Buschow Christopher, Winter Carsten (2013) „Normativität in der Medienkonvergenzforschung: Eine kommunikations-kommunikationswissenschaftliche Betrachtung“, In: M. Karmasin, M. Rath & B. Thomaß (Hrsg.), Normativität in der Kommunikationswissenschaft, Dordrecht, Springer, 421–441.