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Kulturphilosophie als "naturalistische" Transzendentalphilosophie und die Frage nach dem Ort der Kultur
pp. 467-487
Abstract
In diesem Beitrag wird Cassirers Kulturphilosophie als eine besondere Applikation der Kantischen Transzendentalphilosophie dargestellt, sodann in Vergleich gesetzt zu einer anderen Tradition, der Pittsburgh School, hier v.a. McDowell. Der Ausgang ist der Sellars'sche Begriff des 'space of reasons", der sodann von McDowell erweitert wird durch seinen (Aristotelisch inspirierten) Begriff der "zweiten Natur". Durch eine interessante Auslegung eines frühen Interpreten Cassirers – Howe – wird es möglich, "Marburg" und "Pittsburgh" miteinander in Gespräch zu bringen. Das Resultat dieses Vergleichs wird eine Position sein, die beide Traditionen vermittelt und die man mit Howe als "naturalistischen Idealismus' bezeichnen könnte. Am Schluss wird der Versuch unternommen, die Überlegenheit von Cassirers Position zu demonstrieren, die allerdings keine Widerlegung derjenigen von McDowell bedeutet, sondern seine Position in Cassirers einbettet.
Publication details
Published in:
Busche Hubertus, Hillebrandt Frank, Heinze Thomas, Schäfer Franka (2018) Kultur - interdisziplinäre Zugänge. Dordrecht, Springer.
Pages: 467-487
DOI: 10.1007/978-3-658-21050-2_20
Full citation:
Luft Sebastian (2018) „Kulturphilosophie als "naturalistische" Transzendentalphilosophie und die Frage nach dem Ort der Kultur“, In: H. Busche, F. Hillebrandt, T. Heinze & F. Schäfer (Hrsg.), Kultur - interdisziplinäre Zugänge, Dordrecht, Springer, 467–487.